Gelungener Auftakt in der Verbandsliga

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Mit gleicher Mannschaft wie im letztem Spiel gegen Heiden starteten wir in der ersten Runde der Verbandsliga gegen den Mitaufsteiger  Heiden. Es war ein ähnlich spannendes Match wie in der vorletzten Runde der letzten Saison zu erwarten.
Nach zweieinhalb Stunden einigte sich Peter mit seinem Gegenüber auf remis. Er hatte Raumvorteil, aber die schwarze Stellung seines Gegners war stabil und es gab kein durchkommen. Kurz darauf spielte Josef remis, in dem er ein Dauerschach wählte. Alternativ hätte er einen Bauern bekommen, aber sein Gegner hätte genug Kompensation gehabt. Und Zeitmangel war auch schon vorhanden, daher kein Risiko. Zwischendurch hatte sein Gegner bessere Züge drin gehabt. Bert folgte kurz darauf mit der Punkteteilung und nach drei Stunden stand es 1,5 : 1,5.  Leider machte Daniel in einer etwas passiven Stellung einen Fehler, den sein Gegner zum Gewinn ausnutzte. Doch Marcel am Brett drei und Luc am Brett acht spielten ihre Partien sehr gut und kamen beide zum vollem Punkt. Unsere Führung hielt leider nicht lange, da Michael in Zeitnot in einer bereits schwierige Position weiteres Material einbüßte und aufgeben musste. Stand: 3,5 : 3,5
Nun hing alles von der Partie am Spitzenbrett ab. In einem Doppelturmendspiel mit jeweils fünf Bauern dachten viele an die Punkteteilung.  Jochem hatte einen kleinen Vorteil, da der gegnerische König passiv stand. Doch würde das reichen? Jedenfalls erreichte Jochem im weiteren Spielverlauf und Turmtausch dann doch eine Stellung, die er gewinnen konnte, und den knappen Sieg sicherstellte. (14.09.24 jk)

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Turnierbericht: Von der Vorbereitung bis zum Sieg

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Peters Weg im Willingen-Turnier

Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga steht nun die Saisonvorbereitung an. Aus diesem Grund hat Peter an einem verlängerten Wochenende vom 26. Bis 28. Juli an einem Turnier in Willingen teilgenommen. Auf dem Programm standen 5 Partien nach Schweizer System mit der klassischen Zeitkontrolle. Für Freitag und Samstag standen jeweils zwei Spiele an und Sonntagmorgen noch das letzte Spiel. Organisiert wurde das Turnier von Chessence. Da in den ersten beiden Ratinggruppen zu wenige Spieler waren, wurden diese mit der dritten Gruppe zusammengelegt. Die Spannweite der Ratings ging damit von 1400 bis 2100 plus.

Der Auftakt am Freitag gestaltete sich schwierig. Nach einer langen Partie von 4,5h musste Peter leider aufgeben. Nach dem Verlust von zwei Leichtfiguren für einen Turm, konnte er nicht genug Gegenspiel erzeugen. Die zweite Partie verlief erfolgreicher. Nach einer Ungenauigkeit des Gegners war eine Bauerngabel gegen zwei Leichtfiguren möglich. Danach war noch genaues Spiel notwendig, um dem Angriff des Gegners zu widerstehen, aber nach dem forcierten Abtausch der Damen war das Endspiel eine sichere Sache.

Der Samstag stand unter einem guten Stern. In der ersten Partie konnte Peter seine Figuren aktiver entwickeln als sein Gegner. Unter dem Druck unterlief diesem ein Fehler und es war ein Spieß von Dame und König auf der Grundlinie möglich. Die zweite Partie des Tages war sehr positionell geprägt. Peter gelang es am Damenflügel eine Schwäche zu erzeugen und einen Springer stark zu platzieren. In der geschlossenen Stellung konnte der Gegner sein Läuferpaar nicht zur Geltung bringen. Nach dem Gewinn eines Bauern war die Überleitung in ein gewonnenes Endspiel möglich. In der letzten Partie des Turniers ging es am Sonntag morgen gegen den stärksten Gegner mit über 2.000 DWZ. Peter, mit Schwarz, antwortete auf e4 mit der Pirc-Verteidigung. Beide Seiten wählten scharfe Varianten. Weiß opferte im Zentrum einen Springer gegen zwei Bauern und konnte mit aktiven Figuren gefährliches Spiel erzeugen. Nach einer Ungenauigkeit in der Verteidigung ging die Partie dann leider schnell verloren.

Trotz allem reichte es mit 3 von 5 Punkten zum ersten Platz in der Rating-Gruppe. Damit ist auch die Qualifikation für das Final-Turnier im Oktober erreicht.

Eine Besonderheit gab es bei diesem Turnier, was in Zukunft für den Schachsport interessant werden könnte. Die FIDE hat am Anfang des Jahres die elektronische Erfassung der Züge erlaubt. Die Turnierleitung hat als Testlauf ab der dritten Runde dem Spieler mit den schwarzen Steinen Tablets zur Verfügung gestellt. Darauf lief eine Software, mit der die Züge erfasst werden konnten. Mitschreiben per Papier war nicht nötig. Die Züge konnten live im Internet verfolgt werden. Links zum Anbieter der Software und einigen Partien des Turniers sind unten aufgeführt. Als Peter es beim zweiten Spiel am Samstag selbst getestet hatte, stürzte allerdings die Software nach 14 Zügen ab. Es ist also vielleicht noch ein Stück zu gehen, bis sich diese Methode durchsetzt.

Insgesamt war es ein spannendes Turnier mit interessanten Partien und einer tollen Atmosphäre. An dieser Stelle vielen Dank an die Organisatoren und die Turnierleitung (28.07.24 pb)

Links:

Turnierdetails mit Paarungen und Ergebnissen https://chess-results.com/tnr977861.aspx?lan=0

Software zur digitalen Partiemitschrift https://clono.no/

Partien für „Masters“ Gruppe https://clono.no/live/tournament/?t_id=770

Bildrechte: Vasileios Lanaras

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Marcel Krosenbrink ist neuer Vereinsmeister

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Sehr spannend verlief die letzte Runde der Vereinsmeisterschaft. Der führende Marcel K. brauchte im Spiel gegen Bert ein unentschieden, um den Titel zu holen. Doch Bert hatte selbst die Möglichkeit, den ersten Platz zu belegen; dafür musste er aber gewinnen. Auch Josef und Svetlana hatten noch die Möglichkeit, ganz nach vorne zu kommen, falls Marcel K. leer ausging. und sie selbst den vollen Punkt holen.
Nach spannendem Spiel und knapper Zeit auf der Uhr gab es in der Spitzenpaarung dann ein leistungsgerechtes Remis und Marcel K. ist somit der neue Vereinsmeister. Josef konnte eine kleine Ungenauigkeit von Alfred ausnutzen und nach langem Kampf den vollen Punkt ergattern, was für Josef Platz zwei bedeutete, da Svetlana gegen Martin zwar  alles versuchte, aber dieser spielte fehlerfrei und letztendlich wurde auch hier der Punkt geteilt. Hierdurch konnte Svetlana jedoch Bert noch vom drittem Platz verdrängen. Im Jahr zuvor war es andersrum.
In den weiteren Partien gewann Michael gegen Herbert und erreichte punktgleich mit Svetlana und Bert den fünften Rang. Des weiteren gewann Ralf gegen Marcel D. und Reinhold holte gegen Norbert einen Punkt (21.06.24 jk)
Hier der Endstand

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Josef Kloster Vereinsmeister im Schnellschach

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Die diesjährige Schnellschachmeisterschaft wurde erstmals als Handikap-Turnier durchgeführt. Die Ranglistenstärkeren Spieler erhalten gegen schwächere Gegner weniger Bedenkzeit, was beim Schnellschach schon gravierend ist. 
An vier Spielabenden wurden je drei Runden gespielt und um in die Wertung zu kommen, waren mindestens acht Partien erforderlich. Für die Platzierung waren daher nicht die erzielten Punkte, sondern das prozentuale Abschneiden ausschlaggebend.

Am letztem Spielabend (13.06.) blieb es bis zur letzen Runde spannend. Der in der Gesamtwertung führende Josef musste eine Niederlage gegen Svetlana hinnehmen, konnte aber die beiden anderen Partien gewinnen.
Svetlana und Michael hatten beide in einer ihren Partien gegen Martin bzw. Herbert je auch einmal mächtig Glück gehabt, und waren mit 2,5/3 Pkt. Tagessieger. Die Gesamtwertung gewann Josef mit 79,17 % ganz knapp vor Svetlana mit 77,78% und Michael mit 62,5% (13.06.24 jk)
Hier geht es zum Endstand

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Aufstieg in die Verbandsliga: Stadtlohn – Ind. Dame Münster 4 : 4

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in der elften Runde einer langen Saison gab es nach einem einem spannendem Heimkampf ein leistungsgerechtes Mannschaftsremis. Dieser letzte Mannschaftspunkt verdrängte auch die minimale theoretische Möglichkeit, den Aufstieg in die Verbandsliga nicht zu schaffen. In der letzten Saison hatten wir als Aufsteiger erst in der letzten Runde mit der ersten Saisonniederlage den Durchmarsch sehr unglücklich verpasst.
Josef bekam bereits nach 30 min. ein Remisangebot, welches er natürlich ablehnte. Jochem und Marcel hatten jeweils mit Schwarz eine etwas defenisvere Stellung,
Bert stand ordentlich. Der Gegner von Peter nutzte seinen Weißvorteil und schien einen Angriff gegen Peters Monarchen zu planen während Daniel, Elisabeth und Michael eine ausgeglichene Stellung hatten. Dann gab es nach weniger als zwei Stunden Spielzeit die ersten beiden Ergebnisse. Bei Daniel wurde viel abgetauscht und im Bauernendspiel konnte er dann den Gewinn (und einen für ihn versöhnlichen Saisonabschluss) verbuchen. Jochem hat kein richtiges Gegenspiel aufbauen können und sein Gegner nutzte seinen Vorteil und glich zum 1 : 1 aus. Eine Stunde später stand es dann 1 : 2. Marcel hatte seinen König noch auf seinem Ausgangsfeld, während sein Gegner alle seine Figuren gut positionieren konnte. Dann kam ein Figurenopfer und der Angriff war zu stark, und Marcel musste seine erste Niederlage in einer stark gespielten Saison hinnehmen. Aus dem Rückstand wurde dann eine 3 : 2 Führung, da Peter und Michael beide taktisch auf der Höhe waren und ihre Gegner besiegen konnten. Bert, der einen Bauerngewinn zugunsten einer vermeintlich guten Stellung ausließ, hatte plötzlich im Turmendspiel zwei Minusbauern. Der alte Fuchs hat das Endspiel aber geschickt abgewickelt und dem Gegner nur einen Randbauern gelassen, was zum remis führte.

Josef hat wieder wie schon oft in dieser Saison eine Gewinnstellung in Zeitnot nicht ins Ziel gebracht und bot danach seinem Gegenspieler remis an, was angenommen wurde und den für den Aufstieg notwenigen Mannschaftspunkt bedeutete. Für Josef war es eine ganz schlechte Saison, nächstes Jahr sind die Karten neu gemischt.
Zum Schluss warteten alle auf das Partieende von Elisabeth. Die Stellung von Elisabeth mit Springer und Bauer gegen Turm war remis. Für sie selbst ist Fairplay sehr wichtig und sie hätte natürlich auch mit vertauschten Farben sofort remis angeboten. Ihr Gegner kämpfte aber verbissen weiter, da er auf einen Fehler in Zeitnot wartete, obwohl ihm die Remisposition klar war. Immerhin ging es für Münster ja auch noch um einen Mannschaftspunkt.

Leider griff Elisabeth letztendlich in Zeitnot wie vom Münsteraner Spieler erhofft fehl und kassierte ihre erste Saisonniederlage, und mit einer unnötigen Stunde Verspätung konnten wir dann unser Gruppenfoto machen.


Auf dem Bild von links nach rechts:
Elisabeth, Michael, Jochem, Marcel, dann Daniel, Bert und Josef
Auf dem Bild fehlt leider Peter, da er das Partieende von Elisabeth nicht mehr zu Ende sehen konnte, sowie die eingesetzten Ersatzspieler.
(09.06.24 jk)


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