Stadtlohn startet mit Auftaktniederlage in die neue Saison
- Beitrags-Autor:Josef Kloster
- Beitrag veröffentlicht:13. September 2026
- Beitrags-Kategorie:News
Mit 2 : 6 verloren wir gegen den Regionalliga-Absteiger aus Metelen deutlich, es war nicht unser Tag.
Es begann eigentlich ganz gut für unser Team. Josef stand bereits nach einigen Zügen auf Gewinn. Elisabeth wählte eine gute Eröffnung, hatte mit Schwarz früh eine angenehme Stellung und versuchte ihr Glück mit Angriff auf dem Königsflügel und hatte leichte Vorteile. Peter gelang der Start auch gut und nach dreizehn Zügen hätte er eine sehr gute Stellung erreichen können. An guten Tagen wären da Siege möglich gewesen und der Mannschaftskampf wäre nicht verloren worden.
Daniel hatte zwar einen kleinen Eröffnungsvorteil erspielt, der aber nicht entscheidend war. Berechtigerweise nahm er dann ein Remisangebot an, da es an den zuvor erwähnten Partien gut aussah. Luc übersah dann leider sehr früh im Spiel eine Springergabel, bei der er Material einbüßte. Er kämpfte noch lange vergebens weiter.
Nun folgten leider auch an anderen Bretter reihenweise Fehler. Josef hatte so viele gute Züge und sah den Wald vor lauter Bäume nicht mehr. Statt sich mit einem mittelgroßem Vorteil bei angenehmen Spiel zu begnügen, wollte er schnell zum Erfolg kommen. Das führte in komplizierter Stellung zu Fehleinschätzungen und auf einmal hatte sein Gegenüber selbst Chancen, die er auch eiskalt nutzte. Kurz darauf war die Gewinnstellung zum Verlust gekippt, bitter für Josef.
Bert und sein Gegner spielten beide solide und nach 25 Zügen teilte man sich die Punkte. Jetzt kam es noch schlimmer. Jochem hatte nach der Eröffnung ungenau gespielt und nachdem viel getauscht wurde, ergab sich eine Stellung, wo er einen Springer gegen drei verbundene Bauern hatte. Nachdem sein Gegner aber mehrmals nicht seine Gewinnzüge wählte, konnte sich Jochem schließlich noch ins Remis retten. Marcel hatte im Mittelspiel einen Bauern eingebüßt. Leider spielte sein Gegenüber diesen Vorteil aus und Marcel musste dann im Endspiel aufgeben. Peter lies gute Möglichkeiten aus und überließ dann seinen Gegenüber die Initiative. Nun ließ dieser erst einen klaren Gewinnzug aus und verspielte dann seine vorteilhafte Stellung, sodas Peter auch noch ein Remis erreichte. Jetzt war nur noch Elisabeth am spielen. Bei ihrem Königsangriff machte sie leider einen zu optimistischen Zug, der gekontert wurde und aus der guten Stellung eine Verluststellung machte. Sie kämpfte noch lange, aber vergebens – schade. Wenn die Partien von Josef, Elisabeth und Peter optimal verlaufen wären, hätte es keine Niederlage gegeben, so steht da nun ein klarer 2 : 6 Verlust.




