Vereinsmeisterschaft entwickelt sich zum Duell zwischen Josef Kloster und Bert te Sligte

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Gestern wurde die sechste und vorletzte Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaft gespielt. Vor dieser Runde waren mit Josef Kloster, Bert te Sligte, Daniel Kloster, Colin Fremund, Alfred Schley, und Herbert Pusch noch sechs Spieler im Rennen um den Titel, und diese Sechs trafen in der gestrigen Runde aufeinander.

Josef spielte mit Weiß gegen Herbert und war aufgrund der 500 DWZ-Punkte, welche die beiden trennen, eindeutiger Favorit. Aber der Routinier Herbert machte es ihm nicht leicht und  konnte bis weit ins Endspiel hinein eine ausgeglichene Stellung halten. Am Ende unterlief ihm dann doch der entscheidende Fehler, den Josef zum hart erkämpften Sieg ausnutzte. Bert bekam es mit Colin zu tun, hier war der DWZ-Unterschied mit 600 Punkten noch höher. Aber auch in dieser Partie konnte Colin dem Favoriten lange Zeit standhalten, und in der Endphase war ein Remis durchaus im Bereich des Möglichen. Aber auch hier genügte am Ende eine kleine Unaufmerksamkeit zum Sieg für den Favoriten.

Daniel spielte mit Weiß gegen Alfred, und beide hätten mit einem Sieg noch gute Chancen gehabt, in der Endrunde noch um den Titel mitzuspielen. Es entwickelte sich jedoch eine völlig ausgeglichene Partie, die dementsprechend mit einer Punkteteilung endete.

Nach diesen Ergebnissen sieht jetzt alles nach einem Zweikampf zwischen Titelverteidiger Josef und Bert aus. Beide stehen jetzt mit 4,5 Punkten vorne in der Tabelle, gefolgt von Daniel mit 4 sowie Alfred und Colin mit je 3,5 Punkten.

Herbert Pusch auf der Suche nach dem besten Zug

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Stadtlohn spielt 4 : 4 in Dülmen

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Nach zwei Niederlagen in den letzten beiden Runden war der Aufstieg in die Regionalliga in weiter Ferne gerückt, rechnerisch aber noch möglich. Hierzu war aber in Dülmen ein Sieg notwendig.
Das Match begann mit einem Paukenschlag am achten Brett. Der Dülmener überraschte Colin (sprang noch kurzfristig als Ersatzspieler ein) mit einem Figurenopfer auf f7. Das Opfer war allerdings nicht korrekt und so hatte Colin erst einmal einen Läufer für zwei Bauern. Danach aber spielte Colins Gegner seine ca. 500 DWZ-Mehrpunkte geschickt aus. Zunächst wurde so getauscht, das Colin zwar Turm gegen Läufer besaß, letzterer wurde von zwei starken Freibauern unterstützt, die den Ausschlag gaben. Luc an Brett 7 und Bert am Brett 4 spielten solide Partien und teilten sich die Punkte. Jochem hatte optisch leichten Vorteil, aber das Endspiel war nicht zu gewinnen. Peter spielte mal wieder eine starke Partie und gewann seine Partie. Somit stand es 2,5 : 2,5. Marcel hatte das ganze Spiel die Initiative und erreichte dann ein Turmendspiel, welches vom Gegner bei optimalem Spiel wohl vielleicht haltbar gewesen wäre. Doch Marcel wickelte erfolgreich ab und brachte uns in Führung. Leider war es bei Daniel anders herum. Er hatte ein etwas schlechteres Turmendspiel und musste seine Züge sehr genau wählen. Aber es war nicht so einfach und somit reichte es letztendlich leider nicht. Beim Stande von 3,5 : 3,5 war nur noch Josef am spielen. Sieg bedeutet Aufstieg für Stadtlohn, Niederlage bedeutet Aufstieg für Dülmen. Leider ließ Josef bei knapper Zeit im 40. Zug den Gewinnzug aus und stand danach sogar schlechter, erreichte aber etwas glücklich noch das Remis.
Somit ist Dülmen, im Vorjahr noch Vorletzter, hinter Nienberge der zweite Aufsteiger. Stadtlohn hatte viele gute Gelegenheiten gegen Gescher, Beelen und Dülmen, verpasste aber in den  entscheidenen Momenten die Chance, einen weiteren notwendigen Mannschaftspunkt für den Aufstieg zu holen.
Erfolgreichste Spieler waren Josef 5,5/8 (4 3 1), Peter 5,5/8 (3 5 0) und Marcel 5,0/7 ( 3 4 0).

Leider fand Schwarz (Diagramm unten)  nicht den besten Zug, der den Aufstieg in die Regionalliga bedeutet hätte.

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Dritte Mannschaft beendet die Saison mit einem Kantersieg in Ahaus

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Im letzten Spiel der Saison sicherte sich unsere Dritte heute mit einem 4:0-Sieg gegen die SG Ahaus/Wessum IV die Vizemeisterschaft in der 2. Bezirksklasse.

Zu ihrem ersten Einsatz am Brett nach fast 25 Jahren kam heute Sandra Terliesner, die als Jugendspielerin (damals als Sandra Thesing) bereits sehr erfolgreich für die Schachfreunde Stadtlohn gespielt hat. An Brett 4 feierte sie heute mit einem souveränen Sieg ihr Comeback. Etwas schwer tat sich heute Alfred an Brett 1. Nach einem Fehlgriff in der Eröffnung kam sein Gegner in eine bessere Stellung, und Alfred musste lange um den Ausgleich kämpfen. Als dann alles nach einem Remis aussah, übersah der junge Ahauser Spieler einen dreizügigen Mattangriff. Lennard (Brett 2) gewann im Mittelspiel eine Figur und gab diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand. Eine komplizierte Partie mit wechselseitigen Vorteilen gab es an Brett 3. Am Ende konnte Lenn mit einer schönen Kombination im Endspiel die Umwandlung eines Bauern in eine Dame erzwingen, wodurch auch dieser Punkt mit nach Stadtlohn genommen wurde.

Mit insgesamt fünf Siegen und zwei Niederlagen reichte es in diesem Jahr nicht ganz für die Titelverteidigung. Meister wurde in diesem Jahr die 3. Mannschaft des SK Gescher.

 

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Jugendabteilung wächst und wächst…

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Unsere Jugendabteilung wird nahezu von Woche zu Woche größer. Aktuell treffen sich jeden Mittwoch von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr 20 – 30 Jugendliche und Schüler im Alter zwischen 6 und 18 Jahren im Haus Hakenfort zum Schachtraining. Die Jugendtrainer Alfred Schley, Daniel Kloster und Lenn Voß sind mit der Entwicklung mehr als zufrieden. Im Vordergrund steht das Erlernen des Schachspiels sowie die Vertiefung vorhandener Kenntnisse, darüber hinaus kann das Erlernte in kleinen Turnieren direkt angewendet werden.

Vereinsmitglieder im Alter von 16 bis 99 Jahren treffen sich jeden Freitag um 19.00 Uhr im Otgerus-Haus (Raum 4), zum Spielen, Trainieren und Analysieren. Hierzu sind alle Schachinteressierten aus Stadtlohn und Umgebung herzlich eingeladen.

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Packendes Finale im Vereinspokal – Josef Kloster verteidigt den Titel

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Am Freitag spielten Alfred Schley und Josef Kloster das Finale im diesjährigen Vereinspokal. Alfred hatte sich im Halbfinale gegen Vorjahresfinalist Herbert Pusch durchgesetzt und Josef gegen Lenn Voß.

Alfred wählte, wie im Frühjar bei der Vereinsmeisterschaft, das Morragamit, welches von Josef zunächst mit guten schwarzen Zügen beantwortet wurde. Statt die Entwicklung rasch voranzutreiben, spielte Josef so, dass er einen zweiten Bauern gewinnen konnte. Weiß erhielt nun mehr als ausreichende Kompensation und es entwickelte sich ein starkes Figurenspiel, bei welchem Schwarz ziemliche Probleme mit seinem unrochierten König bekam.

In dieser Phase hatte Alfred mehrmals die Möglichkeit, entscheidenden Vorteil zu erlangen, doch die enstehenden Stellungen waren für beide Spieler sehr kompliziert und nicht genau zu berechnen. Nachdem beide Seiten nicht die besten Züge fanden, wollte Alfred die Partie mit einem Damenopfer zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Allerdings konnte Josef seine Dame zurückopfern und behielt am Ende eine Mehrfigur übrig, was die erfolgreiche Titelverteiligung im Vereinspokal bedeutete.

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