Unsere Zweite verabschiedet sich mit einer 2,5 : 5,5 – Niederlage aus der Bezirksoberliga

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In der letzten Runde der BOL hatte unsere 2. Mannschaft den SV Heiden II zu Gast. Leider musste unser Team krankheitsbedingt das 2. Brett freilassen und startete demnach mit einem 0 : 1 – Rückstand. Schon bald folgte das 0 : 2 an Brett 8, weil Norbert seinem starken Gegner (DWZ + 600) nichts entgegenzusetzten hatte und schnell einen Bauern, später eine Figur und bald darauf die Partie verlor. Ein Lichtblick aus Stadtlohner Sicht war der Sieg von Othman an Brett 5. Nach einem sehr schönen Angriff konnte er die Partie für sich entscheiden. Heiden konnte den alten Abstand aber schnell wiederherstellen. Lennard hatte zwar an Brett 7 in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, aber im weiteren Verlauf spielte sein Gegner ebenfalls die + 500 DWZ-Punkte geschickt aus und holte nach Materialgewinn den dritten Punkt für Heiden. Es folgte ein halber Punkt für Marcel an Brett 3, nachdem sein Gegner in ausgeglichener Stellung durch Zugwiederholung das Remis erzwang.

Reinhold (Brett 4) konnte in der Anfangsphase ein druckvolles Spiel aufbauen und zwang seinen Gegner mehr und mehr in die Defensive. Aber in der entscheidenden Situation fand Reinhold nicht die besten Züge, verzettelte sich ein wenig und musste nach Figurenverlust schließlich aufgeben. Damit war die insgesamt achte Niederlage der Saison besiegelt. Es folgte ein Remis von Martin am Spitzenbrett. Sein Gegner hatte zwar einen starken Freibauern auf e5, der aber durch einen unvertreibbaren Springer auf d5 kompensiert wurde. Als letztes spielte Colin, und das war für die Zuschauer eindeutig die Partie des Tages. Colin stand lange Zeit sehr stark unter Druck, und nach einer Opfervariante hätte sein Gegner in dieser Phase wahrscheinlich den „Sack zumachen können“. Colin verteidigte sich danach geschickt und hatte plötzlich einen ganzen Turm mehr, allerdings in einer sehr komplizierten Stellung. Letztlich musste Colin den Turm zurückgeben, um so in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abzuwickeln, wonach man sich nach einer turbulenten Partie auf ein Unentschieden einigte.

Alles in allem war das eine Saison zum Vergessen für unsere Zweite. Zwölf mal mussten Ersatzspieler einspringen (danke an alle, die dabei waren), und vierzehn Partien mussten kampflos abgegeben werden. Mit insgesamt nur acht gewonnen Partien war das Ziel Klassenerhalt nicht zu erreichen. Nun gilt es, in der kommenden Saison in der Bezirksliga möglichst wieder an die gute Form der letzten Jahre anzuknüpfen und den Wiederaufstieg in Visier zu nehmen.

Meister der BOL wurde der SC Heek 1, der gemeinsam mit dem Tabellenzweiten SG Ahaus/Wessum 2 im nächsten Jahr auf Verbandsebene spielen wird. Glückwunsch an die beiden Teams aus Heek und Ahaus.

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Vereinsmeisterschaft entwickelt sich zum Duell zwischen Josef Kloster und Bert te Sligte

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Gestern wurde die sechste und vorletzte Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaft gespielt. Vor dieser Runde waren mit Josef Kloster, Bert te Sligte, Daniel Kloster, Colin Fremund, Alfred Schley, und Herbert Pusch noch sechs Spieler im Rennen um den Titel, und diese Sechs trafen in der gestrigen Runde aufeinander.

Josef spielte mit Weiß gegen Herbert und war aufgrund der 500 DWZ-Punkte, welche die beiden trennen, eindeutiger Favorit. Aber der Routinier Herbert machte es ihm nicht leicht und  konnte bis weit ins Endspiel hinein eine ausgeglichene Stellung halten. Am Ende unterlief ihm dann doch der entscheidende Fehler, den Josef zum hart erkämpften Sieg ausnutzte. Bert bekam es mit Colin zu tun, hier war der DWZ-Unterschied mit 600 Punkten noch höher. Aber auch in dieser Partie konnte Colin dem Favoriten lange Zeit standhalten, und in der Endphase war ein Remis durchaus im Bereich des Möglichen. Aber auch hier genügte am Ende eine kleine Unaufmerksamkeit zum Sieg für den Favoriten.

Daniel spielte mit Weiß gegen Alfred, und beide hätten mit einem Sieg noch gute Chancen gehabt, in der Endrunde noch um den Titel mitzuspielen. Es entwickelte sich jedoch eine völlig ausgeglichene Partie, die dementsprechend mit einer Punkteteilung endete.

Nach diesen Ergebnissen sieht jetzt alles nach einem Zweikampf zwischen Titelverteidiger Josef und Bert aus. Beide stehen jetzt mit 4,5 Punkten vorne in der Tabelle, gefolgt von Daniel mit 4 sowie Alfred und Colin mit je 3,5 Punkten.

Herbert Pusch auf der Suche nach dem besten Zug

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Stadtlohn spielt 4 : 4 in Dülmen

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Nach zwei Niederlagen in den letzten beiden Runden war der Aufstieg in die Regionalliga in weiter Ferne gerückt, rechnerisch aber noch möglich. Hierzu war aber in Dülmen ein Sieg notwendig.
Das Match begann mit einem Paukenschlag am achten Brett. Der Dülmener überraschte Colin (sprang noch kurzfristig als Ersatzspieler ein) mit einem Figurenopfer auf f7. Das Opfer war allerdings nicht korrekt und so hatte Colin erst einmal einen Läufer für zwei Bauern. Danach aber spielte Colins Gegner seine ca. 500 DWZ-Mehrpunkte geschickt aus. Zunächst wurde so getauscht, das Colin zwar Turm gegen Läufer besaß, letzterer wurde von zwei starken Freibauern unterstützt, die den Ausschlag gaben. Luc an Brett 7 und Bert am Brett 4 spielten solide Partien und teilten sich die Punkte. Jochem hatte optisch leichten Vorteil, aber das Endspiel war nicht zu gewinnen. Peter spielte mal wieder eine starke Partie und gewann seine Partie. Somit stand es 2,5 : 2,5. Marcel hatte das ganze Spiel die Initiative und erreichte dann ein Turmendspiel, welches vom Gegner bei optimalem Spiel wohl vielleicht haltbar gewesen wäre. Doch Marcel wickelte erfolgreich ab und brachte uns in Führung. Leider war es bei Daniel anders herum. Er hatte ein etwas schlechteres Turmendspiel und musste seine Züge sehr genau wählen. Aber es war nicht so einfach und somit reichte es letztendlich leider nicht. Beim Stande von 3,5 : 3,5 war nur noch Josef am spielen. Sieg bedeutet Aufstieg für Stadtlohn, Niederlage bedeutet Aufstieg für Dülmen. Leider ließ Josef bei knapper Zeit im 40. Zug den Gewinnzug aus und stand danach sogar schlechter, erreichte aber etwas glücklich noch das Remis.
Somit ist Dülmen, im Vorjahr noch Vorletzter, hinter Nienberge der zweite Aufsteiger. Stadtlohn hatte viele gute Gelegenheiten gegen Gescher, Beelen und Dülmen, verpasste aber in den  entscheidenen Momenten die Chance, einen weiteren notwendigen Mannschaftspunkt für den Aufstieg zu holen.
Erfolgreichste Spieler waren Josef 5,5/8 (4 3 1), Peter 5,5/8 (3 5 0) und Marcel 5,0/7 ( 3 4 0).

Leider fand Schwarz (Diagramm unten)  nicht den besten Zug, der den Aufstieg in die Regionalliga bedeutet hätte.

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Dritte Mannschaft beendet die Saison mit einem Kantersieg in Ahaus

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Im letzten Spiel der Saison sicherte sich unsere Dritte heute mit einem 4:0-Sieg gegen die SG Ahaus/Wessum IV die Vizemeisterschaft in der 2. Bezirksklasse.

Zu ihrem ersten Einsatz am Brett nach fast 25 Jahren kam heute Sandra Terliesner, die als Jugendspielerin (damals als Sandra Thesing) bereits sehr erfolgreich für die Schachfreunde Stadtlohn gespielt hat. An Brett 4 feierte sie heute mit einem souveränen Sieg ihr Comeback. Etwas schwer tat sich heute Alfred an Brett 1. Nach einem Fehlgriff in der Eröffnung kam sein Gegner in eine bessere Stellung, und Alfred musste lange um den Ausgleich kämpfen. Als dann alles nach einem Remis aussah, übersah der junge Ahauser Spieler einen dreizügigen Mattangriff. Lennard (Brett 2) gewann im Mittelspiel eine Figur und gab diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand. Eine komplizierte Partie mit wechselseitigen Vorteilen gab es an Brett 3. Am Ende konnte Lenn mit einer schönen Kombination im Endspiel die Umwandlung eines Bauern in eine Dame erzwingen, wodurch auch dieser Punkt mit nach Stadtlohn genommen wurde.

Mit insgesamt fünf Siegen und zwei Niederlagen reichte es in diesem Jahr nicht ganz für die Titelverteidigung. Meister wurde in diesem Jahr die 3. Mannschaft des SK Gescher.

 

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Jugendabteilung wächst und wächst…

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Unsere Jugendabteilung wird nahezu von Woche zu Woche größer. Aktuell treffen sich jeden Mittwoch von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr 20 – 30 Jugendliche und Schüler im Alter zwischen 6 und 18 Jahren im Haus Hakenfort zum Schachtraining. Die Jugendtrainer Alfred Schley, Daniel Kloster und Lenn Voß sind mit der Entwicklung mehr als zufrieden. Im Vordergrund steht das Erlernen des Schachspiels sowie die Vertiefung vorhandener Kenntnisse, darüber hinaus kann das Erlernte in kleinen Turnieren direkt angewendet werden.

Vereinsmitglieder im Alter von 16 bis 99 Jahren treffen sich jeden Freitag um 19.00 Uhr im Otgerus-Haus (Raum 4), zum Spielen, Trainieren und Analysieren. Hierzu sind alle Schachinteressierten aus Stadtlohn und Umgebung herzlich eingeladen.

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