Fünf Stadtlohner beim Dick-Boogaard-Turnier in Winterswijk – Peter Bußwolder belegt Platz 5

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Am gestrigen Dick-Boogaard-Turnier in Winterswijk nahmen 54 Schachspieler teil, darunter auch fünf Schachfreunde aus Stadtlohn. Gespielt wurden neun Runden Schnellschach mit einer Bedenkzeit von 8 Minuten plus 3 Sekunden pro Zug.

Nach spannendem Wettkampf fiel die Entscheidung um die ersten Plätze erst in der letzten Runde. Immer vorne dabei war Peter Bußwolder, der bis zur letzten Runde die Chance auf den Gesamtsieg hatte. Mit einem Remis im letzten Spiel kam Peter auf 6,5 Punkte und musste sich dann am Ende mit dem 5. Platz zufrieden geben, eine tolle Leistung in einem stark besetzten Feld. Sieger des Turniers wurde mit 7 Punkten unser Schachfreund Jochem Mullink.

Alfred Schley, Colin Fremund und Felix Dertmann kamen auf jeweils vier, Lenn Voß auf drei Punkte. Die 46. Auflage dieses Turniers war von unseren Schachfreunden aus Winterswijk hervorragend organisiert und fand wie immer in angenehmer und freundschaftlicher Atmosphäre statt.

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Josef Kloster übernimmt Tabellenführung bei der Vereinsmeisterschaft

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Gestern wurden drei Partien der dritten Runde der VM gespielt. Bert und Marcel spielten remis. Eine kleine Überraschung war der Sieg von Colin gegen Reinhold.

Mit einem Sieg gegen Alfred hat Josef mit jetzt drei Punkten die alleinige Tabellenführung übernommen. Jeweils zwei Punkte haben Alfred und Daniel auf dem Konto.

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Otger van Almsick ist verstorben

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Liebe Schachfreunde,
wir haben heute die traurige Nachricht erhalten, dass Otger van Almsick am letzten Samstag -nach langer, schwerer Krankheit- im Alter von 89 Jahren verstorben ist.
Otger war seit nahezu 70 Jahren Mitglied in unserem Verein und hat in dieser Zeit unglaublich viel für die Schachfreunde Stadtlohn geleistet. In vielen Jahrzehnten hat er sämtliche Positionen im Vorstand innegehabt. In der Zeit von 1980 bis 1998 war er Vorsitzender unseres Vereins und wurde im Anschluss daran zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Otger hat unseren Verein in dieser Zeit geprägt und war auch in den benachbarten Vereinen bekannt und beliebt.
Wir erinnern uns aber nicht nur an sein Engagement für den Verein, sondern auch an einen angenehmen Menschen, der stets positiv und optimistisch gestimmt war. Nicht zuletzt erinnern wir uns an einen hervorragenden Schachspieler, der viele Jahre sowohl als Mitglied der ersten und zweiten Mannschaft als auch in vielen vereinsinternen Turnieren große Erfolge erringen konnte.
Die Schachfreunde Stadtlohn haben Otger van Almsick viel zu verdanken und werden ihn immer in bester Erinnerung behalten.
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Stadtlohn gewinnt deutlich gegen Ochtrup

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In der fünften Runde der Verbandsliga konnte unsere Erste einen deutlichen Erfolg und somit zwei wichtige Punkte zum Klassenerhalt verbuchen. Beide Teams mussten zwei Stammspieler ersetzten, was uns jedoch besser gelang.
Bereits nach einer Stunde brachte uns MF Daniel in Führung. Er spielte eine tolle Partie. Schön, wenn man einen klaren Plan hat und dieser dann auch genauso umgesetzt werden kann. Sein Angriff traf den Gegner unvorbereitet und im 19. Zug war dann auch Schluss. Nach 2,5 Std. beendete dann Bert seine Partie. Er konnte früh in der Eröffnung einen kleinen Vorteil erspielen. Im Mittelspiel wurde dann einiges abgetauscht und Berts Stellung war nunmehr nur unwesentlich besser, somit erfolgte hier remis.

Nach 3,5 Std. Spielzeit fiel dann die Entscheidung.  Jochem hatte eine interessane Partie auf dem Brett gehabt. Mit Dame gegen drei Leichtfiguren gab es für beide Seiten wohl Gewinnmöglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. Letzendlich begnügte sich der Ochtruper Spieler mit Stellungswiederholung, obwohl da noch einiges möglich war. Wesendlich ruhiger verlief die Partie von Marcel, der, wie auch sein Gegner solide und fehlerfrei spielte, auch hier remis. Auch Luc teilte zu diesem Zeitpunkt den Punkt. Luc bekam die gleiche Eröffnung vorgesetzt, die Daniel spielte. Allerdings wählte er bessere Züge und die Partie verflachte dann auch sehr schnell. Es wurde viel getauscht und die Partie endete dann auch leistungsgerecht remis. Den zweiten Sieg holte dann Peter. Er wählte zunächst eine defensive Aufstellung ohne Schwachpunkte. So ab den 20. Zug übernahm er dann die Initiative. Kurz darauf ließ sein Gegner aber eine gute Fortsetzung aus. Nachdem Weiß im 28. Zug dann auch noch sein Springer auf das Eckfeld h1 zog, war der Vorteil von Peter schon sehr groß. Nun wurde viel abgetauscht und das Endspiel wurde sicher gewonnen. Somit stand es 4:2 und die beiden restlichen Partien sahen gut für uns aus. Zunächst gewann Martin. Seine Partie stand lange ausgeglichen. Im Mittelspiel zog sein Gegner mehrmals nicht die besten Züge, was aber zunächst unbestraft blieb. Erst im Endsiel wurde ein weiterer schwacher Zug von Martin ausgenutzt. Den Schlußpunkt setzte Josef mit einer interessanten Partie. Auch bei ihm wurde in der Partie von beiden Seiten nicht fehlerfrei gespielt und Josef hatte dann einen Läufer gegen drei Zentrumsbauern, die wie eine Lawine auf ihm zukam. Im richtigen Moment machte er ein Gegenopfer und konnte in ein besseres Endspiel abwickeln. Hier machte sein Gegner einen ungenauen Zug. Diese Chance lies sich Josef nicht entgehen.

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SF Stadtlohn III verliert unglücklich gegen SC Saerbeck III

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Unsere dritte Mannschaft empfing heute den SC Saerbeck III zur vierten Runde der Bezirksklasse, wobei parallel das Spiel unserer Ersten gegen den SK Ochtrup stattfand. Was die Spielstärke angeht, gab es natürlich einen riesigen Unterschied zwischen diesen beiden Matches. In Sachen Spannung lag unsere Dritte heute allerdings klar vorne 😉

Es begann mit der Partie von Lenn an Brett 3. Lenn kam nicht gut aus der Eröffnung und verlor in den ersten 16 Zügen drei Bauern. Im 18. Zug unterlief seinem Gegner dann ein Fehler, der zum Gewinn eines Läufers führte. Jetzt spielte Lenn bis zum 35. Zug eine blitzsaubere Partie, konnte zwei Bauern zurückgewinnen und stand klar auf Sieg. Im 36. Zug dann ein fataler Fehlzug mit Läuferverlust, aber immer noch mit der Möglichkeit, zum Remis abzuwickeln. Diese Chance vergab er dann leider mit dem 42. Zug, so dass er letztlich doch noch seinem Gegner zum Sieg gratulieren musste.

Felix konnte seine Stellung am 4. Brett bis zum 22. Zug ausgeglichen halten, danach verlor er aber ein bisschen die Kontrolle und damit am Ende auch die Partie. Kurze Zeit danach gewann Alfred an Brett 1 sein Spiel. Er hatte im Mittelspiel eine Qualität gewonnen und gab diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand. Nun richteten sich die Blicke auf die Partie von Lennard am 2. Brett. Lennard konnte ab dem 20. Zug einen starken Angriff mit Dame, Läufer und Turm auf den gegnerischen König starten. Leider übersah er dabei den sicheren Gewinnzug mit dem Turm und opferte stattdessen seinen Läufer, wodurch sein Gegner die Möglichkeit gehabt hätte, den Angriff abzuwehren und zum Ausgleich zu kommen. Ein erneuter Fehlgriff des Saerbecker Spielers eröffnete Lennard zum zweiten Mal die Chance, mit seinem Turm einzugreifen und die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Leider übersah er diese Variante erneut und ging dann mit einem Läufer weniger ins Endspiel, welches dann am Ende nicht zu halten war. Endstand somit 1 : 3, insgesamt eine mehr als unglückliche Niederlage.

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