Nachholkampf in Münster erfolgreich beendet

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Zum Nachholkampf in Münster traten wir mit fünf Ersatzspielern an, dementsprechend waren die Erwartungen nicht allzu hoch. Münster trat in Bestbesetzung an, somit war auf dem Papier nur Brett eins in etwa ausgeglichen, an allen anderen Brettern hatte Münster Spieler eingesetzt, die alle zwischen 140-400 DZW-Punkte mehr aufweisen konnten.
Nach einer Stunde einigte sich Daniel am Brett drei auf Remis. Nach einer von beiden Seiten fehlerfreien Eröffnung verflachte die Partie sehr schnell. 

Die zweite Partie ging dann nach drei Stunden Spielzeit zu Ende. Alfred meisterte an Brett acht mit Schwarz die Eröffnung gut und gewann dann die Oberhand. Somit stand es 1,5 : 0,5 für uns, doch die meisten Partien sahen teilweise eine leichte optische Überlegenheit für Münster. Othman hatte lange einen Minusbauern, erkämfte sich aber an Brett sieben ein Remis. Tolle Leistung wieder einmal von Othman, sein Gegner hatte immerhin 375 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto. Auch Martin hielt seine Stellung immer im Gleichgewicht, somit gab es auch am Brett fünf die Punkteteilung. Nach 3,5 Stunden war es wieder einmal Peter, der mit einer sehr schönen Partie am Brett zwei den vollen Punkt verbuchen konnte. Die Partie war lange Zeit trotz Mehrbauern offen, bis sein Gegner einen Angriff startete, der aber den Gewinnzug für Peter zuließ. Obwohl es nun 3,5 : 1,5 für uns stand, war es sehr spannend, denn sowohl Josef am Brett eins und Elisabeth am Brett vier hatten schon länger eine Verluststellung erreicht und mussten beide aufgeben. Josef wollte unbedingt gewinnen (war er doch der einzige mit etwas DWZ-Plus), und attakierte den gegnerischen König, mit Läufer, Dame und beiden Springern. Sein Gegenüber erspielte sich Vorteile am Damenpflügel. Leider geriet der Angriff ins Stocken, ein doppeltes Figurenopfer hätte etwas Vorteil ergeben, war aber schwer zu finden. Seine Figuren standen nun schlecht und sein Gegner erspielte sich dann am Damenpflügel zwei Mehrbauern, was entscheidend war. Elisabeth verlor im Mittelspiel einen Bauern, hoffte aber im Turmendspiel die Stellung noch halten zu können, leider vergebens. Stand: 3,5 : 3,5 – Spannung angesagt!
Nun schauten alle auf das Brett sechs von Ralf. Er hatte einen Mehrbauern und eine gute Stellung und ein Mannschaftsremis war eigentlich sicher, doch ging da noch mehr?. Sein Gegenüber hatte immerhin 300 DWZ mehr auf dem Konto, und seine Dame drohte immer Dauerschach. Ralf besaß zwei vorgerückte Bauern und spielte in beiderseitiger Zeitnot sehr konzentriert eine Superpartie. In einer für Ralf bereits gewonnener Stellung überschritt der Münsteraner die Zeit. Voller Freude konnten wir gegen 21 Uhr mit diesem schönen Mannschaftserfolg die Heimreise antreten

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Fünf Stadtlohner beim Dick-Boogaard-Turnier in Winterswijk – Peter Bußwolder belegt Platz 5

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Am gestrigen Dick-Boogaard-Turnier in Winterswijk nahmen 54 Schachspieler teil, darunter auch fünf Schachfreunde aus Stadtlohn. Gespielt wurden neun Runden Schnellschach mit einer Bedenkzeit von 8 Minuten plus 3 Sekunden pro Zug.

Nach spannendem Wettkampf fiel die Entscheidung um die ersten Plätze erst in der letzten Runde. Immer vorne dabei war Peter Bußwolder, der bis zur letzten Runde die Chance auf den Gesamtsieg hatte. Mit einem Remis im letzten Spiel kam Peter auf 6,5 Punkte und musste sich dann am Ende mit dem 5. Platz zufrieden geben, eine tolle Leistung in einem stark besetzten Feld. Sieger des Turniers wurde mit 7 Punkten unser Schachfreund Jochem Mullink.

Alfred Schley, Colin Fremund und Felix Dertmann kamen auf jeweils vier, Lenn Voß auf drei Punkte. Die 46. Auflage dieses Turniers war von unseren Schachfreunden aus Winterswijk hervorragend organisiert und fand wie immer in angenehmer und freundschaftlicher Atmosphäre statt.

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Josef Kloster übernimmt Tabellenführung bei der Vereinsmeisterschaft

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Gestern wurden drei Partien der dritten Runde der VM gespielt. Bert und Marcel spielten remis. Eine kleine Überraschung war der Sieg von Colin gegen Reinhold.

Mit einem Sieg gegen Alfred hat Josef mit jetzt drei Punkten die alleinige Tabellenführung übernommen. Jeweils zwei Punkte haben Alfred und Daniel auf dem Konto.

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Otger van Almsick ist verstorben

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Liebe Schachfreunde,
wir haben heute die traurige Nachricht erhalten, dass Otger van Almsick am letzten Samstag -nach langer, schwerer Krankheit- im Alter von 89 Jahren verstorben ist.
Otger war seit nahezu 70 Jahren Mitglied in unserem Verein und hat in dieser Zeit unglaublich viel für die Schachfreunde Stadtlohn geleistet. In vielen Jahrzehnten hat er sämtliche Positionen im Vorstand innegehabt. In der Zeit von 1980 bis 1998 war er Vorsitzender unseres Vereins und wurde im Anschluss daran zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Otger hat unseren Verein in dieser Zeit geprägt und war auch in den benachbarten Vereinen bekannt und beliebt.
Wir erinnern uns aber nicht nur an sein Engagement für den Verein, sondern auch an einen angenehmen Menschen, der stets positiv und optimistisch gestimmt war. Nicht zuletzt erinnern wir uns an einen hervorragenden Schachspieler, der viele Jahre sowohl als Mitglied der ersten und zweiten Mannschaft als auch in vielen vereinsinternen Turnieren große Erfolge erringen konnte.
Die Schachfreunde Stadtlohn haben Otger van Almsick viel zu verdanken und werden ihn immer in bester Erinnerung behalten.
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Stadtlohn gewinnt deutlich gegen Ochtrup

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In der fünften Runde der Verbandsliga konnte unsere Erste einen deutlichen Erfolg und somit zwei wichtige Punkte zum Klassenerhalt verbuchen. Beide Teams mussten zwei Stammspieler ersetzten, was uns jedoch besser gelang.
Bereits nach einer Stunde brachte uns MF Daniel in Führung. Er spielte eine tolle Partie. Schön, wenn man einen klaren Plan hat und dieser dann auch genauso umgesetzt werden kann. Sein Angriff traf den Gegner unvorbereitet und im 19. Zug war dann auch Schluss. Nach 2,5 Std. beendete dann Bert seine Partie. Er konnte früh in der Eröffnung einen kleinen Vorteil erspielen. Im Mittelspiel wurde dann einiges abgetauscht und Berts Stellung war nunmehr nur unwesentlich besser, somit erfolgte hier remis.

Nach 3,5 Std. Spielzeit fiel dann die Entscheidung.  Jochem hatte eine interessane Partie auf dem Brett gehabt. Mit Dame gegen drei Leichtfiguren gab es für beide Seiten wohl Gewinnmöglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. Letzendlich begnügte sich der Ochtruper Spieler mit Stellungswiederholung, obwohl da noch einiges möglich war. Wesendlich ruhiger verlief die Partie von Marcel, der, wie auch sein Gegner solide und fehlerfrei spielte, auch hier remis. Auch Luc teilte zu diesem Zeitpunkt den Punkt. Luc bekam die gleiche Eröffnung vorgesetzt, die Daniel spielte. Allerdings wählte er bessere Züge und die Partie verflachte dann auch sehr schnell. Es wurde viel getauscht und die Partie endete dann auch leistungsgerecht remis. Den zweiten Sieg holte dann Peter. Er wählte zunächst eine defensive Aufstellung ohne Schwachpunkte. So ab den 20. Zug übernahm er dann die Initiative. Kurz darauf ließ sein Gegner aber eine gute Fortsetzung aus. Nachdem Weiß im 28. Zug dann auch noch sein Springer auf das Eckfeld h1 zog, war der Vorteil von Peter schon sehr groß. Nun wurde viel abgetauscht und das Endspiel wurde sicher gewonnen. Somit stand es 4:2 und die beiden restlichen Partien sahen gut für uns aus. Zunächst gewann Martin. Seine Partie stand lange ausgeglichen. Im Mittelspiel zog sein Gegner mehrmals nicht die besten Züge, was aber zunächst unbestraft blieb. Erst im Endsiel wurde ein weiterer schwacher Zug von Martin ausgenutzt. Den Schlußpunkt setzte Josef mit einer interessanten Partie. Auch bei ihm wurde in der Partie von beiden Seiten nicht fehlerfrei gespielt und Josef hatte dann einen Läufer gegen drei Zentrumsbauern, die wie eine Lawine auf ihm zukam. Im richtigen Moment machte er ein Gegenopfer und konnte in ein besseres Endspiel abwickeln. Hier machte sein Gegner einen ungenauen Zug. Diese Chance lies sich Josef nicht entgehen.

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